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Will Grohmann - Projekt
Will Grohmann (1887-1968) hat sich als Kunstschriftsteller, Kritiker und Kurator über den Zeitraum von 50 Jahren – vom Ersten Weltkrieg bis zu seinem Tode – der Vermittlung und Verteidigung der zeitgenössischen Kunst vom Expressionismus bis zum Informel verschrieben wie kaum ein anderer. Grohmann stand in engem Kontakt mit der Brücke, war an der Dresdner Sezession beteiligt, trat für die Künstler des Bauhauses ein, führte das deutsche Publikum an die französische Moderne heran und warb nach 1945 im Ausland für die deutsche Abstraktion. Er verfasste Monographien zu bedeutenden Künstlern des 20. Jahrhunderts – zu Klee, Kandinsky, Kirchner und Baumeister –, die noch heute als Standardwerke gelten. Als Kurator und Mitorganisator bedeutender Ausstellungen – u.a. der Internationalen Kunstausstellung 1926 und der Allgemeinen Deutschen Kunstausstellung 1946 in Dresden, der documenta sowie der Biennalen von Venedig und São Paulo – hatte er maßgeblichen Anteil an der internationalen Vermittlung der Avantgarden. Daneben agierte er auch auf kulturpolitischem Terrain, sei es in der Weimarer Republik, in der SBZ oder in West-Berlin, wo er seit 1948 an der Hochschule für Bildende Künste lehrte.
Weitere Informationen folgen zeitnah.
