Neuigkeiten aus den Projekten: Max Beckmann Werkverzeichnis

Die Tavolozza Foundation und die Brougier-Seisser-Cleve-Wehrhahn-Stiftung unterstützen die redaktionelle Arbeit in den Jahren 2022/2023. Die Publikation ist für Ende 2023 geplant und wird im Hirmer Verlag in drei Bänden erscheinen. Neben der International Music and Art Foundation beteiligt sich auch die Ernst von Siemens Kunststiftung an den Druckkosten.

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Abbildung: Max Beckmann, Spiegel auf einer Staffelei, 1926, Technik: Schwarze Kreide, Blattmaß: 504 x 648 mm, Staatliche Graphische Sammlung München, Inv.-Nr. 1979:67 Z.

Berliner Gedenktafel für Ferdinand Möller

Die im August 2021 durch Vandalismus zerstörte Gedenktafel an Ferdinand Möller wurde durch das Aktive Museum Berlin ersetzt und befindet sich nun wieder am Schöneberger Ufer 71.

Bücherhinweis

Das von der Erich Heckel Stiftung herausgegebene Werkverzeichnis der Druckgraphik von Erich Heckel umfasst drei Bände. Der in langjähriger Forschung von dem Autorenteam Renate Ebner und Andreas Gabelmann erarbeite Werkkatalog enthält alle relevanten Informationen zu den rund 1100 Holzschnitten, Lithographien und Radierungen, z. B. Auflagenhöhe, Standorte, inhaltliche Angaben sowie Querverweise zum übrigen Werk.

Auktionshinweis

Für Kunstsammler öffnet sich eine der größten und bekanntesten Sammlungen des deutschen Expressionismus: Der „Brücke“-Sammler Professor Hermann Gerlinger will seine Werke an Sammler der nächsten Generation weitergeben. Den Erlös erhalten drei gemeinnützige Organisationen.

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Karl Schmidt-Rottluff "Mondschein", 1919

Die Stiftung

Die Ferdinand-Möller-Stiftung fördert Forschungen auf dem Gebiet des Expressionismus sowie der nationalsozialistischen Kunst- und Kulturpolitik und unterstützt die Dokumentation der im Jahr 1937 als „entartet" aus deutschen Museen entfernten Kunstgegenstände.

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Will Grohmann: Ferdinand Möller zur Erinnerung. Der Tagesspiegel, Berlin, 14. Januar 1956

Ferdinand Möller

Ferdinand Gerhard Möller (* 15. Oktober 1882 in Münster; † 12. Januar 1956 in Köln) war ein deutscher Kunsthändler.

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Ferdinand Möller, Berlin, 1929

[ARCHIV] Neuigkeiten aus den Projekten: Vortrag am 3. Nov. 2021, 18-20 Uhr

Frau Dr. Anita Beloubek-Hammer wird erste Forschungsergebnisse präsentieren:
»Die Aktion ›Entartete Kunst‹ 1937 im Berliner Kupferstichkabinett. Kustos Willy Kurth rettet Meisterblätter der Moderne«

Mittwoch, 3. November 2021, 18–20 Uhr, Studiensaal im Kupferstichkabinett

[Archiv] Bücherhinweis

Alle sieben Bände des kritischen Werkverzeichnisses der Druckgraphik von Ernst Ludwig Kirchner liegen im Verlag der Galerie Kornfeld vor. Im März 2021 wurde die Publikationsreihe durch die Bände VI und VII, verfasst von Günther Gercken, abgeschlossen.

[Archiv] Ausstellungstipp

Die Berlinische Galerie zeigt vom 28. Oktober 2020 – 2. August 2021 die Ausstellung "Provenienzen. Kunstwerke wandern".

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Madeline Winkler-Betzendahl, Ferdinand Möller mit dem Gemälde "Schulhaus" von Paul Klee, vermutlich bei einer Vorbesichtigung bei Ketterer in Köln (Bücherstube am Dom), Oktober 1949, Schenkung Ferdinand-Möller-Stiftung, Berlin, 2013

[Archiv] Neuigkeiten aus den Projekten: UNBEWÄLTIGT?

Der Tagungsband "Unbewältigt? Ästhetische Moderne und Nationalsozialismus. Kunst, Kunsthandel, Ausstellungspraxis", herausgegeben von Meike Hoffmann und Dieter Scholz, ist am 15. Oktober 2020 erschienen.

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Umschlagabbildung: Paul Klee, Nordischer Künstler (Detail), 1939, 673, Kleisterfarbe und Bleistift auf Papier auf Karton, 26,9 × 21,4 cm, Privatbesitz
Schweiz, Depositum im Zentrum Paul Klee, Bern